Für Die Vertriebenen gräbt Franz Wassermann eine Weide aus und setzt sie kopfüber in der Südtiroler Siedlung in Telfs wieder ein. Dann wird die umgedrehte Weide in die Obhut der BewohnerInnen der Siedlung übergeben. So wie die Menschen, die vertrieben worden sind, hängt auch der vertriebene Baum von der Fürsorge und Annahme durch die Einheimischen ab. Wenn er durch ihre Hilfe überlebt und seine Triebe sich zu Wurzeln entwickeln, spendet er Schatten, wird ein Teil ihres Alltags. Das lebendige Denkmal wird zur sozialen Skulptur.